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Pascal Sickl

#superbunterSommer

Sommerferienprogramm 2021

By | Alberschwende, Andelsbuch, Bildstein, Großwalsertal, Hittisau, Krumbach, Lingenau, Schwarzenberg | Keine Kommentare

Nicht mehr lange, dann sind die Sommerferien endlich da! Unsere Ortsverbände waren wieder besonders aktiv und haben tolle Sommerprogramme in den jeweiligen Gemeinden organisiert. Den Kindern – und auch den Erwachsenen – werden vielfältige Programmpunkte geboten und es ist auch in diesem Jahr für jeden etwas dabei! Insgesamt finden rund 100 Veranstaltungen in diesem Sommer statt!

Acht Ortsvereine des Familienverbands haben in den letzten Wochen akribisch gearbeitet, um Familien im Sommer 2021 ein abwechslungsreiches Freizeitangebot bereitzustellen. Die örtlichen Familienverbände aus Lingenau und Krumbach haben in Zusammenarbeit mit dem Familienplus-Team aus Langenegg ein gemeinsames Sommerprogramm organisiert. Neben den Ferienprogramme haben weitere Ortsverbände auch einzelne Programmpunkte organisiert. Hier geht es zu der Veranstaltungsübersicht (aktuelle Veranstaltungen).

Einfach eine Gemeinde aussuchen, Veranstaltungsprogramm ansehen und dann zur Veranstaltung anmelden und viel Spaß haben! Auch in diesem Jahr unterstützte uns pro mente Vorarlberg bei der Erstellung der Programmhefte. Vielen Dank an Jutta Ammon und ihr Team für eure großartige Arbeit seit vielen Jahren!

Hier eine Übersicht der Ferienprogramme:

Alberschwende Andelsbuch Bildstein Großwalsertal Hittisau Lingenau und Krumbach Schwarzenberg

Femail: Wie kann (psychische) Gewalt verhindert werden? – Fachveranstaltung diskutiert Präventionsansätze

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Gewalt an Frauen kennt viele Formen – verhindert, beziehungsweise gestoppt gehören sie alle. Entsprechend groß war das Interesse bei der Fachveranstaltung „Weil es Zeit ist – Ansätze in der Primärprävention von (psychischer) Gewalt“, zu der das femail FrauenInformationszentrum Vorarlberg am 29. Juni ins Montforthaus Feldkirch geladen hatte. Die beiden renommierten Forscherinnen Dr.in Gabriele Klärs von der Hochschule Magdeburg-Stendal und Mag.a Sabine Mandl vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Grund- und Menschenrechte gaben Einblicke in verschiedene Forschungsprojekte zur Gewaltprävention und Genderaspekten in der Gesundheitsvorsorge und Gewaltprävention, mit dem Fazit: „Für Gewaltfreiheit braucht es Gendergerechtigkeit und strukturelle Genderberücksichtigung.“

„Psychische Gewalt ist die häufigste Gewaltform, der insbesondere Frauen ausgesetzt sind – über 40 Prozent aller Frauen waren oder sind davon betroffen, auch in Vorarlberg. Trotz dieser hohen Zahlen wird psychische Gewalt in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Sie geschieht oft im Verborgenen, die Verletzungen sind unsichtbar – für die Betroffenen aber genauso schwerwiegend wie physische Gewalt.“, sagte Landesrätin Katharina Wiesflecker zum Auftakt der Veranstaltung.

Gesundheitsrisiko Gewalt
Auf das Gesundheitsrisiko „Gewalt“ ging Dr.in Gabriele Klärs von der Hochschule Magdeburg-Stendal in ihrem Vortrag ein. „Weltweit sind gewaltbedingte Gesundheitsschäden in ihrer Dimension vergleichbar mit denen von HIV, Tuberkulose, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass in den Industrieländern, zu denen auch Österreich zählt, Frauen zwischen 16 und 40 Jahren eines von fünf gesunden Lebensjahren aufgrund von Gewaltwiderfahrnissen verlieren“, so Klärs. Die Prävention von Gewalt sei daher eindeutig Teil der Gesundheitsvorsorge und müsse entsprechend im Vorsorgesystem verankert werden.
„Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt an Frauen dürfen nicht nur dann gesetzt werden, wenn es politisch opportun erscheint. Für die Prävention von Gewalt an Frauen braucht es systematische Konzepte und Instrumente, die routinemäßig eingesetzt werden, unabhängig davon was politisch gerade ‚en vogue‘ ist. Außerdem braucht es eine Veränderung gewaltakzeptierender und gewaltverharmlosender Muster in der medialen Aufbereitung von Gewalt gegen Frauen“, so Klärs in ihrem abschließenden Fazit.

Prävention von Gewalt an Frauen – keine Kür, sondern gesetzliche Pflicht
Mag.a Sabine Mandl vom Ludwig-Boltzmann-Institut für Grund- und Menschrechte verwies in ihrem Vortrag auf die gesetzliche Verpflichtung Österreichs, Gewalt an Frauen zu verhindern: „Österreich hat als eines der ersten Länder die Istanbul-Konvention unterzeichnet und sich damit verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen und Gesetze zu setzen, um Gewalt gegen Frauen in jeglicher Form – körperlich, sexuell, psychisch und wirtschaftlich – zu verhindern.“ Prävention beginne dabei nicht beim Gesetzestext. „Zu den in der Istanbul-Konvetnion definierten Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt an Frauen zählen eben auch die Stärkung des Bewusstseins für alle Formen von Gewalt und deren Auswirkungen, und eine Sensibilisierung für Geschlechtergerechtigkeit – vom Kindesalter an. Es kann keine Gewaltfreiheit geben ohne Geschlechtergerechtigkeit“, fasst Mandl die gesellschafts-politische Aufgabe zur Prävention von Gewalt zusammen.

Einblicke in das Vorarlberger Präventionsprojekt „Wertvoll und stark!“
Zum Abschluss stellte das Projektteam vom femail-FrauenInformationszentrum das Projekt „Wertvoll und stark!“ vor, das Ende 2020 zur Prävention psychischer Gewalt an Frauen in Vorarlberg gestartet wurde. Anfang Mai wurde die dazugehörige Öffentlichkeitskampagne „Weil es Zeit ist“ vorgestellt.

„Die ersten Projektmaßnahmen sowie die Kommunikationskampagne zeigen bereits Wirkung – wir erhalten spürbar mehr Anrufe von betroffenen Frauen“, erläuterte femail Geschäftsführerin Sarah Bard.

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts. Aufgrund der Corona-Bestimmungen und um möglichst viele Menschen, auch außerhalb von Vorarlberg zu erreichen, fand diese im Hybrid-Format statt. Neben einer Teilnahme vor Ort im Montforthaus konnten Interessierte die gesamte Veranstaltung auch via Livestream auf dem Femail Facebook Account verfolgen.

Medienmitteilung, Feldkirch 1. Juli 2021

Foto: Bernd Hofmeister

Antragsfrist für Corona-Familienhärtefonds endet am 30. Juni 2021!

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 Antragsfrist für Corona-Familienhärtefonds endet am 30. Juni 2021!

Bis Mittwoch, 30. Juni ist es noch möglich, einen Unterstützungsantrag beim Corona-Familienhärtefonds zu stellen. Unterstützt werden Familien, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind.

Nahezu 100.000 Familien – ein Fünftel davon Alleinerzieher/innen – erhielten bis jetzt im Durchschnitt 1.300 Euro aus dem Corona-Familienhärtefonds. Damit wurden seit dem Beschluss des Corona-Familienhärtefonds vor 14 Monaten im April 2020 insgesamt 131 Millionen aus dem mit 200 Millionen dotierten Fonds ausgeschüttet. „Nach den Startschwierigkeiten in den Anfangsmonaten sind die Anträge zuletzt innerhalb einer Woche bearbeitet worden“, sagt Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes und weist darauf hin, dass die Antragsfrist mit 30. Juni 2021 endet. „Nutzen Sie die Chance und stellen Sie noch einen Antrag, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind“, so sein Appell an jene Familien, die noch keinen Antrag gestellt haben.

Unterstützung aus dem Fonds gibt es für Familien, die zum Stichtag 28. Februar 2020 erwerbstätig waren und dann aufgrund von Corona in Kurzarbeit geschickt oder arbeitslos wurden. Weitere Voraussetzungen: österreichischer Hauptwohnsitz, spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung muss für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen werden, und es gibt Einkommensgrenzen. Infos zum Corona-Familienhärtefonds gibt es auf der Homepage des Katholischen Familienverbandes unter: www.familie.at/corona

Presseaussendung des Katholischen Familienverbands Österreich am 28.06.2021

67. Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Familienverbands

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Familienverband: 67 Jahre erfolgreiche Familienarbeit

Am Mittwoch, dem 23. Juni 2021 fand in der Plattform V in Dornbirn die 67. Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Familienverbands statt. Das Jahr 2020 brachte viele Herausforderungen für Familien. Die Situation war besonders im zweiten Lockdown sehr schwierig. Aus diesem Grund setzte sich der Vorstand des Familienverbands unter anderem vehement dafür ein, dass die Schulen im Winter 2020 ihre Tore wieder für alle Schüler öffnen, um somit Eltern zu entlasten. Es wurden regelmäßig Gespräche mit politischen Verantwortlichen, Lehrervertretern und anderen Einrichtungen geführt.

Neben dem Einsatz auf politischer Ebene bietet der Verein ein großes Unterstützungsangebot für Familien. In ihrem Rechenschaftsbericht präsentierte Geschäftsführerin Mag. Andrea Kramer die Erfolge des vergangenen Jahres. Die Hauptarbeitet leistet der Verein über die Familienhilfe für elf Bodenseegemeinden. Aktuell sind elf diplomierte Sozialbetreuerinnen für den Familienverband im Einsatz, um Familien in schwierigen Situationen zu unterstützen. Gerade im vergangenen Jahr waren viele Familien auf Unterstützung der Familienhilfe angewiesen.

Im Jahr 2020 konnten über den Service der Frau Holle Babysittervermittlung, mehr als 1.300 jugendliche Babysitterinnen an rund 2.300 Familien vermittelt werden. Diese leisteten insgesamt über 61.000 Babysitterstunden.

Die 37 örtlichen Familienverbände sorgten besonders im Sommer 2020 mit ihren abwechslungsreichen Veranstaltungsprogrammen für regionale Familienangebote. Trotz der Pandemie organisierten fünf Ortsverbände im Sommer 2020 ein komplettes Ferienprogramm. Im Rahmen der Sommerferienprogramme fanden mehr als 50 Veranstaltungen statt. Vom Erlebnistag mit der Bergrettung bis hin zum Wassersporttag war wieder eine Menge geboten.

Das Projekt „Vater sein!“ ist mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal des Familienverbands. Mit dem Vorreiterprojekt nimmt sich der Familienverband dem aktuellen Wunsch vieler Väter an und bietet ihnen besondere Gelegenheiten, um mit ihren Kindern Zeit zu verbringen und sich mit anderen auszutauschen. Im Vorjahr nahmen mehr als 150 Väter und 250 Kinder an den Veranstaltungen teil.

Derzeit kann der Familienverband auf über 400 ehrenamtliche Mitarbeiter bauen und vertritt im Land rund 6.000 Mitgliedsfamilien. Als größte Familienlobby in Vorarlberg arbeitet der Verein stets am Puls der Familien. Vorarlbergs größte Familienlobby durfte neben den Landesrätinnen Martina Rüscher und Katharina Wiesflecker, auch Ehrenobmann Willi Hagleitner und eine Reihe von Landtagsabgeordneten und Institutionsleitern begrüßen.

Landesrätin Katharina Wiesflecker fand lobende Worte für die Arbeit des Familienverbands und bedankte sich bei allen, die es möglich machen, dass der Verein mit seinen zahlreichen Unterstützungsangeboten, in der Pandemie Familien entlasten kann. Auch Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher bedankte sich für die wertvolle Arbeit des Vereins und zeigte sich besonders beeindruckt vom Einsatz der vielen Ehrenamtlichen des Familienverbands.

Die Bedeutung des Vaters im Leben des Kindes

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Die Bedeutung des Vaters im Leben des Kindes

Fünf Wochen nach dem Muttertag sind nun die Väter an der Reihe: Diesen Sonntag ist Vatertag! Wie wichtig der Papa für die Entwicklung des Kindes ist, zeigen Studien aus den vergangenen Jahren. Aus diesem Grund setzt sich der Vorarlberger Familienverband seit einigen Jahren vehement dafür ein, dass Männer ihre Rolle als Vater stärker wahrnehmen. Der Verein will dazu beitragen, dass sich ein modernes Väterbild nachhaltig in der Gesellschaft verankert.

Seit knapp vier Jahren betreibt der Vorarlberger Familienverband das Projekt „Vater sein“. Im Rahmen des Projekts organisiert der Verein Vater-Kind-Veranstaltungen. Von der Bachwanderung bis zum Graffitiworkshop wird den Papas und Kindern eine Menge geboten. Ziel des Projekts ist es, Väter für ihre Rolle als Papa zu sensibilisieren. Sie sollen nicht nur eine schöne Zeit mit ihren Kindern verbringen, sondern auch ein Verständnis dafür bekommen, wie wichtig sie für ihre Kinder sind. Ebenso bietet der Verein verschiedene Vorträge und Workshops für Männer an.

Beim Online-Vortrag von Mag. Harald Anderle am Donnerstagabend wurden Väter über „Die Bedeutung des Vaters im Leben des Kindes“ informiert. „Für die junge Väter-Generation zählen ganz andere Werte. Sie wollen langfristig mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen – nicht nur während einer kurzen Väterkarenz – und erkennen den Mehrwert für sich selbst, die Kinder und die Paarbeziehung“, erklärt Katharina Fuchs vom Vorarlberger Familienverband.

Aus dem aktuellen Familienbericht geht hervor, dass über 60 % der Väter mit schulpflichtigen Kindern und 58 % der Väter mit Kindern unter sechs Jahren mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen wollen. Laut Zeitverwendungsstudien wird dieser Wunsch auch zunehmend realisiert. Das Rollenbewusstsein hat sich also verändert. Nichtsdestotrotz gibt es vor allem in Vorarlberg immer noch einiges zu tun. „Nur rund 10% der Väter in Vorarlberg nehmen die Möglichkeit wahr, in Karenz zu gehen. Das liegt vor allem an veralteten Strukturen. Die Akzeptanz und Toleranz für die Väterkarenz fehlen. Die Angst vor dem Karriereknick ist zu groß. Es braucht Role-Models, um die Väterkarenz zu pushen. Außerdem muss es für Unternehmen noch attraktiver gemacht werden, familienfreundliche Maßnahmen zu implementieren“, fordert Fuchs.

Vereinbarkeit ist längst kein Frauenthema mehr.  Zwar sind Fortschritte in den letzten Jahren erkennbar, doch es gibt noch eine Menge zu tun. Auch deshalb will der Familienverband seine Väterarbeit in den nächsten Jahren weiter forcieren.

Presseaussendung vom 11.06.2021

Vatertagsgeschenk basteln

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Zum Vatertag hat sich der Vorarlberger Familienverband und die Offene Jugendarbeit Dornbirn eine ganz besondere Aktion ausgedacht.

An verschiedenen Standorten in Vorarlberg kann ein Bauset für einen Herzbilderrahmen abgeholt werden. Dieser soll anschließend von den Papas und Kindern gemeinsam zusammengebaut werden und wird dann mit Fotos befüllt.

Am Freitag, dem 11. Juni 2021, zwischen 16 und 18 Uhr kann das Bauset abgeholt werden

Die Stückzahl ist begrenzt! Meldet euch also gleich an!

Anmeldung und Infos: Pascal Sickl (Vorarlberger Familienverband), Tel. 0676 833 733 11, pascal.sickl@familie.or.at

Anmeldeschluss: 08.06.2021

Weitere Informationen: https://vater-sein.at/veranstaltungen/vatertagsgeschenk-zusammenbauen/

Neuantrag

Finanzielle Sorgen von Familien nehmen zu

By | Allgemein, Familienleistungen, Neues für Familien | Keine Kommentare

Finanzielle Sorgen von Familien nehmen zu

Die Pandemie stellt viele Familien vor enorme finanzielle Probleme. Besonders betroffen von der Krise sind Alleinerziehende und Großfamilien. Der im April 2020 ins Leben gerufene Corona-Familienhärtefonds soll Familien in der aktuellen schweren Situation helfen. Jedoch ist der Fonds nur unter bestimmten Voraussetzungen für Familien zugänglich und kann für maximal drei Monate in Anspruch genommen werden. Der Vorarlberger Familienverband fordert daher weitere finanzielle Unterstützungen für Familien.

Wie haben sich Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit auf die finanzielle Situation von Familien ausgewirkt? Laut Statistik Austria galten 2020 rund 13,9 Prozent der österreichischen Bevölkerung als armutsgefährdet. Die Coronakrise hat die Geldprobleme von Familien forciert. „Viele Familien haben sich im letzten Jahr mit Erspartem über die Runden geholfen oder haben sich verschuldet. Finanzielle Sorgen können zu einer psychischen Dauerbelastung werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass Kinder die Leidtragenden sind und in ihren Chancen eingeschränkt werden“, meint Katharina Fuchs, Sprecherin des Vorarlberger Familienverbands.

Seit 15. April 2020 können Familien, die aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten sind, eine Unterstützung aus dem Corona-Familienhärtefonds beantragen. Das Nettoeinkommen der Familie darf allerdings eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Insgesamt kann der Härtefonds für drei Monate geltend gemacht werden. Zusätzlich können Familien einmalig auch den Härtefonds-Zuschuss der AK Vorarlberg beantragen.

Studien der Universität Wien und des Instituts für Höhere Studien aus dem Frühjahr 2021 zeigen, dass trotz Ersatzleistungen und Härtefonds, aktuell viele Familien in eine finanzielle Notsituation gelangen. Die Einkommenseinbußen erschwerten vor allem die Lage von jungen Familien. Insgesamt griff jede fünfte Familie auf Ersparnisse zurück oder verschuldete sich, um sich den Lebensunterhalt zu sichern. Alleinerziehende und Familien mit drei oder mehr Kindern sind von der Armutsgefährdung besonders betroffen. „Familien brauchen langfristige finanzielle Sicherheit. Wenn das Wohl der Kinder im Mittelpunkt stehen soll, reichen kurzzeitige Überbrückungshilfen nicht aus. Es braucht daher zusätzliche finanzielle Unterstützung für betroffene Familien“, erklärt Katharina Fuchs.

Presseaussendung vom 27.05.2021

Bezau-Reuthe: Bastelpakete für zu Hause

By | Bezau | Keine Kommentare

„Bastelpakete für zu Hause“ – ein voller Erfolg!

Anlässlich des Zusammenschlusses des Familienverbands Bezau-Reuthe hat sich der Verein eine tolle Aktion einfallen lassen und allen Kindern und Familien in Bezau und Reuthe drei verschiedene Bastelpakete für zu Hause angeboten, welche am Freitagnachmittag, den 21. Mai 2021 in einem „Drive-In“ abgeholt werden konnten.

Die Nachfrage war groß und es wurden insgesamt 65 Ton-Set, 17 Restholz-Set und 48 Vogelhäuschen-Set bestellt und abgeholt. Die liebevoll hergerichteten Bastelpakete enthielten all das notwendige Zubehör – wie z.B. Leim, Nägel, Schleifpapier, und viele andere Teile – damit die begeisterten Kinder bzw. Familien zu Hause gleich loslegen konnten. Zur großen Freude des Familienverband-Teams wurden tolle Kunstwerke und lustige Figuren hergestellt – dies zeigten die eingesendeten Fotos der kreativen Künstler.

Die Bastelpakete-Aktion des Familienverbands Bezau-Reuthe war ein voller Erfolg und das engagierte Team freute sich sehr, dass so viele Familien das Angebot angenommen haben und neue Vereinsmitglieder gewonnen werden konnten. Auf viele weitere tolle Veranstaltungen und Angebote dürfen sich alle Familien in Bezau und Reuthe freuen.

Familienverband: Das Wohl der Kinder muss in den Mittelpunkt rücken!

By | Allgemein, Kinderbetreuung, Neues für Familien | Keine Kommentare

Familienverband: Das Wohl der Kinder muss in den Mittelpunkt rücken!

Ab dem 17. Mai dürfen auch alle Unterstufen- und Oberstufenschüler wieder fünf Mal in der Woche den Präsenzunterricht besuchen. Der Vorarlberger Familienverband fordert nun, dass, nachdem seit mehr als einem Jahr der Fokus der Regierung auf den Infektionszahlen liegt, endlich die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt rücken sollen. Der Verein ist besorgt um die psychische Gesundheit der Jugend, welche seit Anbeginn der Pandemie unter den Maßnahmen leiden.

Hurra, die Schulen öffnen wieder für alle ihre Pforten! Doch wie geht es nun weiter? Feststeht, eine Voraussetzung für einen Schulbesuch bleiben regelmäßige Tests für Schüler. Dreimal pro Schulwoche muss ein Antigentest durchgeführt werden. Jedoch stellt sich die Frage, wie geht es mit dem Unterricht weiter?

Der Vorarlberger Familienverband sieht das Bildungsministerium nun in der Pflicht, zu gewährleisten, dass Schulen wieder zum Normalbetrieb übergehen können. „Seit vielen Monaten findet vorrangig Wissensvermittlung statt; Bildung ist jedoch mehr als nur die reine Vermittlung von Wissen. Wir alle lernen durch die Interaktion mit anderen, durch Austausch, Spaß und Erleben“, meint Katharina Fuchs, Sprecherin des Vorarlberger Familienverbands.

Aus diesem Grund unterstützt der Familienverband die Initiative „Kinder in die Schule“, welche eine Petition für eine uneingeschränkte Öffnung der Schulen und Kindergärten ab dem 17. Mai 2021 gestartet hat. Die Rückkehr zur Normalität an den Schulen ist vor allem für die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen enorm wichtig. Laut einer Umfrage des Vorarlberger Familienverbands im März 2021 machen sich fast 70% aller Familien Sorgen, um das seelische Wohlbefinden ihrer Kinder.

Es soll daher ein großer Stellenwert daraufgelegt werden, Angebote zu schaffen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen. „Kinder und Jugendliche befinden sich aktuell in einer sozialen Armutslage. Die soziale Verbundenheit wird durch den Bezug zu Gleichaltrigen und die Auseinandersetzung mit ihnen gestärkt. Das muss jetzt im Vordergrund stehen“, führt Fuchs aus.

Außerdem betont der Familienverband, dass weitere Schulschließungen mit allen Mitteln verhindert werden müssen, nicht nur weil unsere Jugend die soziale Interaktion braucht, sondern auch, da Eltern nicht erneut der Doppelbelastung von Home-Office und Homeschooling ausgesetzt werden sollen. „Wir fordern ein klares gesellschaftliches Bekenntnis zur Aufrechterhaltung eines normalen Schulbetriebes unabhängig vom Infektionsgeschehen“, appelliert Katharina Fuchs.

Presseaussendung vom 14.05.2021