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Kinderbetreuung

mathe4alle – Lust auf Mathe in den Ferien?

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mathe4alle – Lust auf Mathe in den Ferien?

Ihr Kind hat im letzten Schuljahr in Mathematik nicht alles verstanden oder einiges versäumt und Sie möchten dies in den Ferien aufholen? Die Webseite mathe4alle kann gratis und werbefrei genutzt werden und bietet Erklärfilme, viele Übungen mit schneller Kontrolle und Tests um sich abzusichern. Die positiv erledigten Inhalte werden markiert und mit digitalen Stickern belohnt. Die Inhalte können am PC, am Tablet oder auch am Handy aufgerufen werden.

Es gibt Inhalte für die Mittelschule und die AHS mit dem Fokus auf leistungsschwache Schüler*innen, es gibt aber auch für alle anderen ein abwechslungsreiches Lern- und Übungsangebot. Auch für die 3. und 4. Klasse Volksschule sind schon Erklärfilme und Übungen nutzbar, um sich gut auf den Übergang vorzubereiten.

Gerne informiert Sie Marlis Schedler bei einem Webinar online speziell für Eltern und Schüler*innen:

Wann: Dienstag, 27. Juli 2021, 18:30 bis 20:30 Uhr
Anmeldung: zum Webinar: https://forms.office.com/r/W4UxWwVZ7Z

Link zur Lernplattform: https://www.mathe4alle.at

Familienverband: Das Wohl der Kinder muss in den Mittelpunkt rücken!

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Familienverband: Das Wohl der Kinder muss in den Mittelpunkt rücken!

Ab dem 17. Mai dürfen auch alle Unterstufen- und Oberstufenschüler wieder fünf Mal in der Woche den Präsenzunterricht besuchen. Der Vorarlberger Familienverband fordert nun, dass, nachdem seit mehr als einem Jahr der Fokus der Regierung auf den Infektionszahlen liegt, endlich die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt rücken sollen. Der Verein ist besorgt um die psychische Gesundheit der Jugend, welche seit Anbeginn der Pandemie unter den Maßnahmen leiden.

Hurra, die Schulen öffnen wieder für alle ihre Pforten! Doch wie geht es nun weiter? Feststeht, eine Voraussetzung für einen Schulbesuch bleiben regelmäßige Tests für Schüler. Dreimal pro Schulwoche muss ein Antigentest durchgeführt werden. Jedoch stellt sich die Frage, wie geht es mit dem Unterricht weiter?

Der Vorarlberger Familienverband sieht das Bildungsministerium nun in der Pflicht, zu gewährleisten, dass Schulen wieder zum Normalbetrieb übergehen können. „Seit vielen Monaten findet vorrangig Wissensvermittlung statt; Bildung ist jedoch mehr als nur die reine Vermittlung von Wissen. Wir alle lernen durch die Interaktion mit anderen, durch Austausch, Spaß und Erleben“, meint Katharina Fuchs, Sprecherin des Vorarlberger Familienverbands.

Aus diesem Grund unterstützt der Familienverband die Initiative „Kinder in die Schule“, welche eine Petition für eine uneingeschränkte Öffnung der Schulen und Kindergärten ab dem 17. Mai 2021 gestartet hat. Die Rückkehr zur Normalität an den Schulen ist vor allem für die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen enorm wichtig. Laut einer Umfrage des Vorarlberger Familienverbands im März 2021 machen sich fast 70% aller Familien Sorgen, um das seelische Wohlbefinden ihrer Kinder.

Es soll daher ein großer Stellenwert daraufgelegt werden, Angebote zu schaffen, um Kinder und Jugendliche bestmöglich zu unterstützen. „Kinder und Jugendliche befinden sich aktuell in einer sozialen Armutslage. Die soziale Verbundenheit wird durch den Bezug zu Gleichaltrigen und die Auseinandersetzung mit ihnen gestärkt. Das muss jetzt im Vordergrund stehen“, führt Fuchs aus.

Außerdem betont der Familienverband, dass weitere Schulschließungen mit allen Mitteln verhindert werden müssen, nicht nur weil unsere Jugend die soziale Interaktion braucht, sondern auch, da Eltern nicht erneut der Doppelbelastung von Home-Office und Homeschooling ausgesetzt werden sollen. „Wir fordern ein klares gesellschaftliches Bekenntnis zur Aufrechterhaltung eines normalen Schulbetriebes unabhängig vom Infektionsgeschehen“, appelliert Katharina Fuchs.

Presseaussendung vom 14.05.2021

Homeschooling

Buchempfehlung: Homeoffice mit Familie

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Ob freiwillig oder durch die momentane Situation erzwungen, die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie im Homeoffice ist so oder so keine leichte Aufgabe. Niemand weiß das besser als eine Vierfach-Mama mit 20 Jahren Homeoffice-Erfahrung. Felicitas Richter spricht in ihrem Ratgeber mit viel Augenzwinkern und Verständnis die Probleme an, vor denen vor allem, aber nicht nur, Frauen in dieser Situation stehen. Und sie verspricht: Es ist möglich, Familie und Arbeiten von Zuhause unter einen Hut zu bringen, ohne selbst dabei zu kurz zu kommen.

Die Arbeit daheim kann ein Traum sein: Sie haben Ruhe, sind produktiv und sparen sich die langen Wege. Oft genug jedoch gleicht es eher einem Albtraum: Die Kinder streiten lauthals im Nebenzimmer während man sich auf eine wichtige Online-Präsentation zu konzentrieren versucht, die Freundin ruft mit ihren Problemen genau in dem Moment an, in dem eine Deadline schon viel zu nahe gerückt ist und das schlechte Gewissen gegenüber dem Partner ist irgendwann auch nicht mehr auszuhalten, wenn auf der Prioritätenliste der leere Mail-Eingangskorb höher angesetzt ist, als Zeit für einen romantischen Abend.

In Ihrem Ratgeber „Homeoffice mit Familie“ zeigt Felicitas Richter, was es zu beachten gilt, damit die Arbeit zu Hause produktiv sein und gleichzeitig die Familienzeit lebendig bleiben kann. Dabei ist der Autorin klar, dass es „den einen, richtigen Weg“ nicht gibt. Denn so unterschiedlich jede Familie ist, so verschieden können auch die Wege sein, die man gehen muss, um den Traum von einer gelingenden Vereinbarkeit von Beruf und Familie leben zu können.

Felicitas Richter macht deutlich, dass jedem, ob Vorgesetztem, Mitarbeiter oder Selbstständigem, klar sein muss, dass es nicht möglich ist, die Arbeit 1:1 vom Büro in das eigene Zuhause zu übertragen. Die Qualität der Arbeit muss darunter aber nicht leiden. Es sind nur andere Kompetenzen, die in den Vordergrund gestellt oder neu erworben werden müssen: Denn selbstbestimmtes Arbeiten muss eben auch selbst bestimmt werden. Und das kann ziemlich anstrengend sein.

Bei aller Ernsthaftigkeit schafft die Autorin es, mit einer Leichtigkeit an dieses Thema heranzugehen, die Mut macht. So hilft sie ihren Leser*innen dabei, einen achtsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen zu erlernen, der effizientes Arbeiten im Homeoffice und praktikable Familienorganisation möglich macht.

Felicitas Richter
Homeoffice mit Familie
C.H.BECK, 2021
128 S., Softcover 9,90€
ISBN 978-3-406-76521-6

Bestellungen unter:
https://www.beck-shop.de/richter-homeoffice-familie/product/31797326

Herausforderung Homeschooling – Eltern müssen neue Strukturen schaffen

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Corona stellt uns alle vor neue und  große Herausforderungen, speziell  Familien sind durch das Homeschooling davon stark betroffen. Viele  Eltern sehen sich plötzlich mit Aufgaben konfrontiert, denen sie sich  nicht gewachsen fühlen. Manche Kinder verzweifeln am Umfang und dem  Anspruch der Lernmaterialien und  manche Eltern an der vermeintlich  fehlenden Motivation ihrer Kinder.

Viele Stunden des Tages werden in Homeschooling investiert. Der Esstisch wird zum Schultisch, Schul- und Lernsachen sind im ganzen Haus verstreut und „Schule“ dominiert den Tagesablauf. Streit innerhalb der Familie ist an der Tagesordnung. Damit Stress nicht den Alltag bestimmt, müssen neue Strukturen geschaffen werden. Wie, das fragen sich noch immer viele Eltern.

Um Herausforderungen gut zu  meistern, hilft die Methode:
„Love it, change it or leave it!“
„Liebe es, ändere es oder lass es!“

Liebe es (love it)
Das Wichtigste bei jeder neuen Herausforderung ist unsere Einstellung  dazu. Eine Aufgabe „anzunehmen“,  macht uns handlungsfähig und lösungsorientiert. Sich innerlich gegen das Problem zu stellen, raubt uns Energie und macht das Problem noch  größer. Werden Sie aktiv und überlegen Sie, welche Mittel oder Hilfe Sie brauchen, um die Herausforderung gut meistern zu können. Überprüfen Sie Ihre Gedanken. Negative Gedanken führen dazu, dass Stresshormone ausgeschüttet werden. Dadurch  sind wir gereizt, zerstreut, nervös und können nicht mehr klar denken.  Positive Gedanken sind der Schlüssel  für mehr Wohlbefinden.

Verändere es oder lass es (change it or leave it)
Stellen Sie sich die Frage, ob überhaupt und was Sie gegebenenfalls verändern können? Entscheidend ist, man kann festgefahrene Strukturen, Bedingungen und sich verändern, nicht aber andere Menschen. Gewohnte Strukturen und Denkmuster  zu verändern, ist nicht immer leicht,  da uns „Gewohntes“ Sicherheit gibt  und „Neues“ oft Unbehagen macht. Viele Menschen verharren deshalb in schwierigen Lebenssituationen, obwohl sie wissen, dass es ihnen mehr schadet als nützt. Vertrauen Sie sich. Mit mehr Vertrauen und ein wenig Mut ist der erste Schritt schon getan. Fällt Ihnen das schwer, holen Sie sich  professionelle Hilfe von außen oder fragen Sie Familie, Freunde und Bekannte, wie Sie die Sache angehen  können. Hilfe zuzulassen, ist eine Stärke und Sie werden feststellen, dass es viele verschiedene Lösungen  für ein und dasselbe Problem gibt.

Die 3. Möglichkeit, eine Herausforderung zu bewältigen, ist „leave it – lass es“. Überprüfen Sie für sich,  ob das möglich ist und ob es wirklich  die Lösung für Ihr Problem ist.

Mögliche Lösungsansätze für das Homeschooling und andere Herausforderungen:

Stress herrausnehmen und den eigenen Perfektionismus hinterfragen:
Corona ist ein Ausnahmezustand und in einem Ausnahmezustand dürfen auch Ausnahmen gemacht werden. Niemand verlangt von Ihnen, perfekt zu sein, verlangen Sie es bitte auch nicht von sich.

Persönliche Prioritäten setzen und den eigenen Weg finden:
Finden Sie Ihren eigenen Weg, keine Situation ist wie die andere. Fragen Sie sich, was unbedingt sein muss  und was auch warten kann. Dazu ist  es hilfreich, eine Liste zu machen.  Die Sorgen Ihrer Kinder und das  Vorleben eines gelassenen Umgangs mit Krisen sollte vorrangig sein.

Pläne erstelle:
Geben Sie dem Alltag eine Struktur, indem Sie Wochen- und Tagespläne erstellen und Aufgaben terminisieren. Pläne helfen, Ruhe im Kopf  und einen Überblick zu schaffen. Tagesstrukturpläne helfen speziell  Kindern, sich wohler zu fühlen, die  Struktur gibt ihnen Halt und Sicherheit und einen Fahrplan.

Abgeben und Loslassen:
Trauen Sie Ihren Kindern ruhig mehr zu und geben Sie die Verantwortung ab. Kinder wachsen an Herausforderungen, die sie selbst bewältigen lernen. Sie sind sehr verantwortungsbewusst, wenn man sie lässt und es  in manchen Fällen auch einfordert.

Auszeit:
Nehmen Sie sich täglich unbedingt Zeit für sich und Ihre Entspannung.  Ein Telefonat mit der besten Freundin, ein Spaziergang oder ein Mittagsschlaf reichen schon aus, um  aufzutanken und danach wieder belastbarer zu sein.

Sich auf Positives fokussieren:
In schwierigen Lebenssituationen sollten wir immer versuchen, uns auf die positiven Dinge unseres Lebens  zu fokussieren. Davon gibt es genug, man kann sie in dem Moment nur nicht sehen. Hier hilft, sich bewusst eine Liste zu machen. Geschriebenes  ist stärker als Gedachtes. Natürlich gibt es noch viele andere  Lösungen, wichtig ist, seinen eigenen Weg zu finden. Nach belastenden Lebenssituationen sollten wir in Ruhe analysieren und uns fragen, was  hat mir geholfen, welche Ressourcen habe ich für die Bewältigung und womit hatte ich Mühe.

So lernen wir aus Krisen und können gestärkt mit einer Fülle an Bewältigungsstrategien her vorgehen, welche ein großer Schatz auf unserem weiteren Lebensweg sind. Auch wenn Sie jetzt noch keinen Sinn oder positiven Aspekt des Homeschoolings erkennen können, so habe  ich schon von vielen Eltern gehört, dass die Familie mehr zusammengewachsen ist, die Kinder selbständiger geworden sind und plötzlich Verantwortung übernommen haben.

Andere wiederum haben erkennen können, wo ihre Kinder Defizite haben und Handlungsbedarf besteht. Manche Eltern haben sogar angefangen, etwas  für sich zu tun und profitieren durch Sport und andere Entspannungsmethoden, die sie in ihr Leben integriert haben, um die Situation besser zu meistern. Alles in allem dürfen  Sie sich zwischendurch selbst auf die  Schulter klopfen und seien Sie stolz  auf sich, denn Sie leisten jeden Tag  Großartiges. Machen Sie weiter so,  bleiben Sie gesund und versuchen Sie  am Ende eines dunklen Tunnels immer  das Licht zu sehen. Sie schaffen das.

Zur Autorin
Doris Brenner
ist akad. Lernerzieherin und
dipl. Stressbewältigungstrainerin. Sie
arbeitet in einer Schule, leitet Seminare und Workshops und hat eine eigene
Praxis für Lernhilfe und Stressbewältigung in Lochau
www.mit-leichtigkeit.at

Umfrage für Alleinerzieherinnen

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Seit einigen Monaten bietet der Vorarlberger Familienverband „Talks für Alleinerziehende“ an. Damit wollen wir Alleinerzieherinnen bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen. Nun überlegen wir, ob wir das Angebot für Alleinerzieherinnen weiter ausbauen sollen und bitten dich deshalb um deine Unterstützung. Es gibt die Idee eine Vernetzungsplattform für Alleinerzieherinnen einzurichten, damit eine stärkende Community entstehen kann. Dazu würden wir dir gerne ein paar Fragen stellen.

Danke für deine wertvolle Zeit zur Beantwortung unserer Fragen!

Hier gehts zur Umfrage

 

Covid-19-Test

Positiver Covid-19 Test in der Schule – Was nun?*

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Seit 8. Februar absolvieren Schulkinder in Wien und Niederösterreich nach einer Einverständniserklärung der Eltern regelmäßig einen Covid-19 Antigentest. Was aber, wenn das Ergebnis dieses Tests positiv ist? Was kommt auf die Eltern zu?

Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

 

1. Der Covid-9 Antigentest ist positiv.

2. Es erfolgt eine Information der Eltern über das Ergebnis und dass nun ein PCR-Test gemacht werden muss. Wenn möglich, wird nach Zustimmung der Eltern ein PCR-Gurgeltest vor Ort durchgeführt.

3. Das Kind wird abgeholt oder geht mit FFP-2 Maske alleine nach Hause.

4. Wurde in der Schule KEIN PCR-Test gemacht, nehmen Eltern mit 1450 Kontakt auf, um eine solche Testung zu veranlassen. Das Testergebnis ist der Bildungseinrichtung unverzüglich zu melden.

Wann gilt mein Kind als Verdachtsfall und wann beginnt eine Kontaktverfolgung?

  • Sobald ein positiver Antigentest vorliegt, gilt das Kind als Verdachtsfall. Hat es keine Symptome und/oder wissentlichen Kontakt zu einer Covid-19 positiven Person, erfolgt noch keine Kontaktverfolgung, bis das Ergebnis des PCR-Tests vorliegt
  • Hat das Kind Symptome bzw Kontakt zu einer Covid-19 positiven Person, übermittelt die Bildungseinrichtung eine Kontaktpersonenliste (Einteilung in K1/K2) an die Gesundheitsbehörde

Was passiert bei einem negativen PCR-Test?

Die getroffenen Maßnahmen werden von Seiten der Gesundheitsbehörde aufgehoben.

*Diese Auflistung ersetzt keine behördlichen Vorgaben. Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien übernimmt für die Richtigkeit des Inhalts keine Haftung.

 

Quelle: https://www.familie.at/site/wien/familienpolitik/schulebildung/covid19informationenfuere/article/5651.html

Petition zur Streichung der Förderung des Elternbeitrags für private Kinderbetreuungseinrichtungen

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Die Vorarlberger Landesregierung überlegt, die Förderung des Elternbeitrags für private Kinderbetreuungseinrichtungen für Vier- und Fünfjährige zu streichen. Ab dem Betreuungsjahr 2021/22 drohen die Elterntarife in privaten Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielgruppen, Privatkindergärten und bei Tageseltern nicht mehr gefördert zu werden. Das betrifft landesweit knapp 5.300 Kinder und deren Eltern, sowie auch 155 Betreuungseinrichtungen.

Die Kinderstube Höchst hat eine Petition gestartet, die auch online unterschrieben werden kann. Im Sinne der Wahlfreiheit unterstützen wir als Vorarlberger Familienverband die Petition. Wenn auch Sie dies unterstützen wollen, dann können Sie unter folgendem Link unterschreiben: https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-eines-vielfaeltigen-und-familiengerechten-kinderbetreuungsangebotes-in-vorarlberg

Eine Petition des Vereins Kinderstube Höchst

Schulen

Die Schulen öffnen bald wieder ihre Pforten: Doch wie geht es dann weiter?

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Am 7. Dezember werden die Schulen in Österreich hoffentlich ihre Türen wieder für den Unterricht an den Schulen öffnen. Besonders für die Eltern und ihren Kindern endet dann eine enorm belastende Zeit.

Jedoch stellt sich aktuell noch die Frage, wie geht es dann in den Schulen weiter? Der Vorarlberger Familienverband und der Landeselternverband fordern von der Landes- und Bundesregierung gemeinsam erarbeitete Lösungen, damit für Eltern, Schüler und Lehrer mehr Klarheit herrscht und alle Beteiligten sich auf die Schulöffnung gut einstellen können. Es ist daher aus Sicht der beiden Interessensvertretungen dringend notwendig, rasch einen Plan zu veröffentlichen, damit sich vor allem Familien auf die Situation vorbereiten können.

Aktuell stehen noch viele Unklarheiten im Raum. Wie wird die Schulöffnung organisiert werden? Wird es neue Maßnahmen an den Schulen geben? Wie sieht der Unterricht aus?

Patricia Zupan-Eugster, Obfrau des Vorarlberger Familienverbands hat dazu eine klare Meinung: „Eltern, Kinder und auch Lehrer haben sich in kürzester Zeit auf das Homeschooling umstellen müssen. Für viele bedeutete dies, zusätzliche Herausforderungen im Alltag und Doppelbelastungen. Nun ist es an der Zeit, dass von der Bundesregierung ein Konzept erstellt wird, damit die erneute Schließung der Schulen abgewendet wird. Die Staffelung des Schulunterrichts, die Autonomie der Schulen, und das Aufteilen der Klassen in Kleingruppen, bleiben zentrale Forderungen des Familienverbands.“

Der Familienverband verlangt eine klare Stellungnahmen der Bundesregierung aber auch des Landes Vorarlberg. „Der Bund sollte Empfehlungen abgeben, wie es an den Schulen weitergeht. Es wäre aber sinnvoll, wenn die Direktoren für ihre Schule eigene Schutzkonzepte erstellen. Man darf nicht große Schulen aus Wien, mit einer kleinen Schule aus dem Bregenzerwald vergleichen und für alle die gleichen Maßnahmen setzen. Aus meiner Sicht, sollten die Schulen deshalb autonom handeln dürfen. Ich würde mir wünschen, dass auch das Land Vorarlberg sich dafür einsetzt“, erklärt Zupan-Eugster.

Beim Landeselternverband  gehen vermehrt Anfragen von Eltern ein, die Sorge darüber haben, dass ihre Kinder am Ende der Distance Learning Phase die geplanten Inhalte nicht ausreichend lernen konnten, z.B. weil der Kontakt zu Lehrern und Mitschüler fehlte oder technische Schwierigkeiten (Ausstattung, Anwendung der Tools, …) sowie fehlende Abstimmungen die Lernsituation beeinträchtigen.

Aus diesem Grund fordert auch Michael Tagger, Vorstandsvorsitzender vom Landeselternverband eine baldige Rückkehr in die Schule unter Berücksichtigung bereits bestehender Konzepte an den Schulen. Wir ermutigen Landespolitik, Bildungsdirektion, Direktoren und Pädagogen, alle durch das Ministerium ermöglichten Freiheiten zu ergreifen um den Schulbetrieb verantwortungsvoll, kreativ und innovativ zu gestalten.

Der Lehrervertreter Gerhard Pušnik unterstützt die Sichtweise des Elternverbandes: „So wie sich Eltern eine zeitgerechte Information erwarten dürfen, damit sie sich auf den Präsenzunterricht einstellen können, verlangen die Lehrer ein schlüssiges Konzept und einen nachhaltigen Plan, wie der Unterricht in den kommenden Wochen, aber auch für den Rest des Schuljahres sicher und geschützt möglich sein wird. Wir erwarten vom Ministerium eine unverzügliche Jahresplanung mit konkreten Maßnahmen. Für Lehrer braucht es Schutzmaßnahmen und Schulen brauchen auf jeden Fall mehr finanzielle und zusätzliche personelle Unterstützung, um Defizite auszugleichen, und Schüler zu unterstützen, damit die soziale Schere nicht noch weiter auseinanderklafft.“

Presseaussendung vom 01.12.2020 – Kooperation mit dem Landeselternverband

Schulschließungen

Mütter oftmals alleine für Homeschooling und Care-Arbeit verantwortlich

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Durch die Schließungen der Schulen stehen viele Eltern und Kinder vor neuen Herausforderungen. Die Obfrau des Vorarlberger Familienverbands, Patricia Zupan-Eugster, sieht die aktuelle Situation aber auch als Chance. Familie und Arbeit muss seit langer Zeit neu gedacht und positioniert werden. Familien und Arbeitgeber müssen es als Aufgabe sehen, Erwerbs- und Care-Arbeit unter einen Hut zu bringen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist auch ein Schlüssel zu mehr Gleichberechtigung und eine Chance für neue Arbeitsmodelle.

Die Schulen wurden trotz zahlreicher Kritik von Ärzten, Psychologen und Interessensvertretungen am Dienstag geschlossen. Somit kommen auf viele Eltern wieder neue Belastungen zu. Ein weiterer Schullockdown 3.0. soll deshalb unbedingt verhindert werden, fordert Zupan-Eugster: „Die Klassen sollen in Zukunft aufgeteilt werden, freistehende Räumlichkeiten sollen zu Klassenzimmer umfunktioniert werden und eine Staffelung des Schulbeginns für einzelne Klassen ist dringend notwendig. Dazu braucht es jetzt schon einen detaillierten Plan für den kommenden Winter. Ich finde es zwar sehr gut, dass die Schulen bei Bedarf für Kinder weiterhin geöffnet bleiben, aber für die Zukunft brauchen wir neue Maßnahmen. Wir haben noch lange nicht alle Möglichkeiten und Lösungsvorschläge berücksichtigt, ich würde mir wünschen, dass lösungsorientierter gehandelt wird.“

Die Obfrau der größten Interessensvertretung für Familien im Ländle findet es allerdings sehr bedauerlich, dass die Betreuung der Kinder im Homeschooling oftmals immer noch rein Aufgabe der Mutter ist: „Es sind immer noch vermehrt Mütter, die die zusätzlichen Kinderbetreuungszeiten auffangen. Die Pandemie zeigt, wie fragil das Konstrukt ist, auf dem die Gleichstellung der Frau in der Wirtschaft baut. Es steht und fällt mit der Kinderbetreuung.“

Sie sieht die aktuelle Situation deshalb auch als Chance dafür, dass in Österreich traditionelle Rollenbilder aufgebrochen werden. Zupan-Eugster fordert Unternehmen und Familien zum Umdenken auf: „Nun haben Väter die Chance, sich aktiv einzubringen und den 2. Lockdown für eine zukünftig ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Care-Arbeit zu nützen. Außerdem dürfen Arbeitszeitreduktionen nicht nur zu Lasten der Frauen getroffen werden. Unternehmen sollen deshalb aktiv mitarbeiten, dass die zusätzliche Betreuung nicht an den Müttern hängen bleibt.“

Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Pandemie auf dem Arbeitsmarkt vor allem viele Frauen hart getroffen hat. Insgesamt gab es Ende Juni 64.146 „Corona-Arbeitslose“. Davon waren 54.702 Frauen und nur 9.444 Männer. „Kindergarten- und Schulschließungen verstärken die Einkommensungleichheit zwischen Mann und Frau. Auch deshalb sollte eine weitere Schließung der Schule in Zukunft verhindert werden“ erklärt die Obfrau des Vorarlberger Familienverbands.