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Familienbonus

Wien (OTS) – „Das Leben in der Corona-Ausnahmesituation hat deswegen funktioniert, weil Eltern ganz selbstverständlich eingesprungen und doppelte und dreifache Arbeit verrichtet haben. Homeoffice, Kinderbetreuung und Unterstützung beim Homeschooling – viele Familien stießen in dieser Situation an die Grenzen des Machbaren“, sagt Alfred Trendl, Präsident des Katholischen Familienverbandes. Der Familienverband hat daher im Mai – gemeinsam mit dem Österreichischen Familienbund – erneut an die Bundesregierung appelliert, das besondere Engagement der Eltern wertzuschätzen und zwei Sonderzahlungen der Familienbeihilfe zu gewähren.

Im Zuge der Regierungsklausur wurde nun vereinbart, dass es im September für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, zusätzlich zur Familienbeihilfe einen Familienbonus von 360 Euro geben wird. „Mit dieser Sonderzahlung wird vielen Familien unbürokratisch geholfen“, sagt Trendl und begrüßt diese Maßnahme uneingeschränkt. „Sie ist eine wichtige und notwendige Wertschätzung der selbstverständlichen und unglaublichen Leistungen von Familien.“

Während der geplante Kinderbonus ausdrücklich begrüßt wird, sieht Trendl Handlungsbedarf beim Corona-Familienhärtefonds: Aufgrund wohl eines Redaktionsirrtums sind (Berg)Bauern-Familien nicht anspruchsberechtigt. Ebenso erhalten Familien, die ihr erstes Kind erwarten, keine Unterstützung. „Hier sollte möglichst nachgebessert werden“, ersucht Trendl. Dennoch ist es erfreulich, dass der Familienbonus beschlossen wurde.

Familienhärtefonds Vorarlberg