Familienhärtefonds in Vorarlberg

By 19. Juni 2020Allgemein

Familien, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, erleichtert die AK Vorarlberg den Zugang zu Mitteln aus dem Familienhärtefonds des Bundes. Den “Corona Familienhärteausgleich hat der Bund extra geschaffen und dafür 30 Millionen Euro bereitgestellt. Je nach Einkommen der Familie schießt der Staat bis zu maximal 1200 Euro monatlich zu.

Neben dem Härtefonds gewährt die AK einen Wohnkostenzuschuss und hat gemeinsam mit dem Land als unbürokratische Soforthilfe haftungsgestützte Kleinkredite aufgelegt. Die Kleinkredite können von Arbeitnehmern mit Arbeitsplatz in Vorarlberg bezogen werden. Voraussetzung: Sie sind nach dem 15. März 2020 wegen der Corona-Krise arbeitslos geworden, in Kurzarbeit gegangen oder haben aus anderen Gründen, die nach dem 15. März 2020 eingetreten sind, gravierende Einkommenseinbußen hinnehmen müssen.

Die AK Vorarlberg gewährt aufgrund der Coronakrise auch einen Wohnkostenzuschuss. Wer ihn in Anspruch nehmen will, muss seinen Hauptwohnsitz in Vorarlberg haben. Gefördert werden u. a. Abzahlungen der Bankkredite für Ankauf und Sanierung eines Eigenheims oder Mietzahlungen ohne Betriebskosten. Die Richtlinien für die Förderung, die einmal für drei Monate ausbezahlt wird, stehen ebenso wie die Antragsformulare auf der Website der AK Vorarlberg zum Download.

Fast 18.000 Menschen haben allein bis Ende März in Vorarlberg ihren Job verloren, mehr als  52.000  mussten in Kurzarbeit gehen. Für diese Menschen ist der Härtefonds gedacht, in den das Land sechs und die AK fünf Millionen Euro einbringen. Die AK Vorarlberg bringt die dotierte Summe über Eigen- und Fremdmittel auf.

Anträge unter https://vbg.arbeiterkammer.at/haertefonds

 

Unterstützungsangebote der AK Vorarlberg