Ein feierlicher Augenblick für den Vorarlberger Familienverband, besonders für die Familienhilfe: Für das Kinderschutzkonzept wurde der Familienhilfe das Gütesiegel „Kinderschutzkonzepte“ verliehen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Bundeskanzleramt in Wien nahmen Simone Schwarz, Leiterin der Familienhilfe, und Sarah Willer, Einsatzkoordinatorin der Familienhilfe, die Urkunde am 21. Oktober 2026 von Familienministerin Claudia Bauer entgegen. Die Verleihung würdigt das konsequente Engagement des Vorarlberger Familienverbands für einen wirksamen und gelebten Kinderschutz. Das Gütesiegel macht sichtbar, dass Kinderschutz nicht nur in einem Konzept festgehalten ist, sondern als verbindliche Haltung und als wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit verstanden wird.
„Kinderschutz beginnt für mich mit einer klaren Haltung: Jedes Kind hat das Recht auf Sicherheit, Respekt und Wertschätzung. Das Gütesiegel zeigt, dass wir diese Haltung nicht nur formulieren, sondern in unserer täglichen Arbeit verbindlich leben. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir mit dem Gütesiegel ausgezeichnet wurden“, sagt Simone Schwarz. Der Weg zu dieser Auszeichnung war ein intensiver gemeinsamer Prozess. Im Mittelpunkt stand dabei die gemeinsame Auseinandersetzung im Team. „Wir haben gelernt, genauer hinzuschauen, Fragen zu stellen und auch das eigene Handeln immer wieder kritisch zu reflektieren. Kinderschutz ist kein abgeschlossener Prozess – wir wollen uns auch in Zukunft weiterentwickeln“, so Schwarz.
Mit der Verleihung des Gütesiegels findet dieser Weg nun eine besondere Anerkennung. Gleichzeitig versteht der Vorarlberger Familienverband die Auszeichnung als Auftrag, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und Kinderschutz kontinuierlich zu stärken. Das Gütesiegel ist damit beides: eine Anerkennung für das bisher Geleistete und ein Auftrag für die Zukunft – aufmerksam bleiben, hinschauen, Verantwortung übernehmen und Kinderschutz gemeinsam weiterleben.