Vorarlberger Familienverband lud zur 72. Jahreshauptversammlung

Am 10. April fand in der Boulderhalle Greifbar in Bregenz die 72. Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Familienverbands statt. Unter den geladenen Gästen befanden sich zahlreiche Landespolitikerinnen und Landespolitiker, Ehrenamtliche des Vereins sowie weitere Kooperationspartner. Gemeinsam mit ihnen blickte der Verband auf das Jahr 2025 zurück.

Seit über 70 Jahren engagiert sich der Vorarlberger Familienverband für die Anliegen von Familien. Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung präsentierte der Verein eindrucksvolle Zahlen, Fakten und Erfolge des vergangenen Jahres. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Familienhilfe. In diesem Tätigkeitsfeld konnte das Einsatzgebiet im vergangenen Jahr weiter ausgebaut werden: „Neben der äußerst wichtigen Arbeit in der Familienhilfe im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe, freut es uns sehr, dass wir mit der klassischen Familienhilfe nun auch die fünf Gemeinden im Leiblachtal betreuen dürfen. Der Bedarf an Unterstützung durch unsere Sozialbetreuerinnen bei der Bewältigung des Alltags nimmt stetig zu. Die Familien sind deshalb enorm dankbar, dass es dieses Angebot gibt“, erläutert Simone Baumgartner, Leiterin der Familienhilfe.

50.839 Babysitterstunden
Über den Babysitterdienst „Frau Holle“ wurden im vergangenen Jahr 1.419 jugendliche Babysitter an rund 2.500 Familien vermittelt – diese leisteten insgesamt über 50.839 Babysitterstunden. Darüber hinaus organisierten die 39 Ortsgruppen mit rund 400 Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr rund 480 regionale Aktivitäten für Familien.
Mit dem Vorreiterprojekt „Vater sein!“ greift der Familienverband den Wunsch vieler Väter auf und bietet Aktivitäten für Väter und Kinder an. Insgesamt rund 850 Väter und Kinder nahmen an den 45 Veranstaltungen teil. Auch die 43 Elternbildungsangebote des Familienverbands erreichten mehr als 1.500 Eltern aus Vorarlberg.

Plattform für Alleinerziehende
In den vergangenen Jahren wurde insbesondere das Angebot für Alleinerziehende deutlich ausgebaut. Der Familienverband stellt heute nicht nur eine digitale Plattform für Ein-Eltern-Familien zur Verfügung, sondern organisiert zusätzlich an vier Standorten im Land monatliche Cafés. Diese bieten Alleinerziehenden die Möglichkeit, sich in geschütztem Rahmen auszutauschen und ihre Anliegen miteinander zu teilen. „Die Rückmeldungen sind ausschließlich positiv. Viele erleben diese Treffen als wertvolle Kraftquelle, da sie dort auf Verständnis stoßen und sich gegenseitig unterstützen können“, erklärt Pascal Sickl, Leiter für Projekte.

Auch Andrea Schwarzmann, Familiensprecherin der Volkspartei Vorarlberg, zeigte sich erfreut über die Arbeit des Familienverbands: „Das Land Vorarlberg schätzt den Familienverband als verlässlichen Partner. Der tägliche Einsatz von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist von großem Wert und es ist wichtig, dass Familien in Vorarlberg eine so starke Interessenvertretung haben.“