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Schnitzeljagd beim Dornbirner Stadtfest

Vergangenen Sonntag verwandelte der Vorarlberger Familienverband im Rahmen der Feierlichkeiten zu 125 Jahre Stadt Dornbirn einen Teil der Innenstadt in einen lebendigen Familienplatz.

Von der Hüpfburg über die Torschusswand und die Tischtennisplatte bis hin zur gemütlichen Chill-Area war für Groß und Klein alles dabei, was das Herz begehrt. Während sich die Kinder austobten, konnten Eltern entspannen, plaudern oder ihre Treffsicherheit an der Torschusswand unter Beweis stellen – mit unterschiedlich beeindruckenden Ergebnissen.

Ein ganz besonderes Highlight war jedoch die über mehrere Wochen hinweg vorbereitete digitale Schnitzeljagd durch die Dornbirner Altstadt. Ausgestattet mit nichts weiter als einem Smartphone und einer Portion Spürsinn machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Suche nach sieben geheimen Stationen.

Die Standorte mussten anhand von Rätseln entschlüsselt werden. An den jeweiligen Orten warteten historische Figuren, Fabelwesen und Symbole der Stadt – darunter der Greif, der Bürgermeister, die Flasche, der Bulle, das Wasserwesen und die Birne – als eigens angefertigte 3D-Drucke an Laternenmasten. Unter jeder Figur befand sich ein QR-Code, der nach dem Scannen das nächste Rätsel preisgab und die Schatzsucher zur nächsten Station führte.

Dabei zeigte sich schnell: Manche Teams hatten offenbar ein eingebautes Navigationssystem und meisterten alle sieben Stationen in rund 20 Minuten. Andere wiederum investierten für die ersten beiden Stationen bereits eine gute halbe Stunde – was beweist, dass bei einer Schnitzeljagd nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern vor allem der Spaß.

Trotz sommerlicher Temperaturen nahmen über 100 Personen an der digitalen Schnitzeljagd teil. Die durchwegs positive Resonanz zeigte, dass moderne Technik, Bewegung und spannende Geschichten auch heute noch eine unschlagbare Kombination sind.

Und für alle, die das Stadtfest verpasst haben: Die digitale Schnitzeljagd des Vorarlberger Familienverbands ist weiterhin in Dornbirn installiert und kann auch jetzt noch jederzeit ausprobiert werden. Die Figuren hängen nach wie vor an ihren Plätzen – und warten darauf, entdeckt zu werden.