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Einvernehmliche Scheidung: zeit- und geldsparend getrennte Wege gehen

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Die Ehepartner sind sich einig: Das einstige Eheglück ist lange vorbei und nun bleibt nur mehr der Weg der Scheidung übrig. Wer hierbei Zeit, aber vor allem Geld sparen will, sollte ein strittiges Verfahren vermeiden und die Scheidung einvernehmlich regeln. Denn im Gegensatz zur strittigen Scheidung fallen die Kosten eines einvernehmlichen Scheidungsverfahrens erheblich niedriger aus. Trotz dieser Vorteile sind jedoch einige Risiken und Formalitäten zu beachten. Mithilfe eines kompetenten Rechtsanwaltes für Scheidungsrecht, der Sie umfassend berät, ist Ihre einvernehmliche Scheidung im Handumdrehen verrichtet.

Um eine einvernehmliche Scheidung in die Wege zu leiten, müssen beide Ehegatten den Scheidungsantrag gemeinsam stellen. Ferner müssen gemeinsam Vereinbarungen über die Scheidungsfolgen getroffen werden, welche die Obsorge gemeinsamer Kinder, Kontakt- und Besuchsrechte, den Kindes- und Ehegattenunterhalt sowie Aufteilungsverfahren über das Vermögen regelt. Geht es um die Regelung der Obsorge gemeinsamer Kinder, sollten Sie stets auf das Wohl Ihrer Kinder achten und deren Bedürfnisse miteinbeziehen. Denn nicht nur für Eltern ist die Scheidung ein emotionales Thema, sondern auch für Kinder stellt dies eine große Belastungsprobe dar. Wichtig dabei ist, dass Einigkeit über die Scheidungsfolgen besteht, denn etwaige Rosenkriege vor den Kindern auszutragen hat für niemanden einen Nutzen.

Einvernehmlich trennen lassen – Zeit, Geld und Nerven sparen

Weiters bleibt Ihnen durch ein einvernehmliches Scheidungsverfahren viel Zeit erspart! Trotzdem hängt die Dauer der Scheidung von der Motivation der scheidungswilligen Eheleute ab. Da diese Variante jedoch deutlich einfacher als ein gerichtlicher Rosenkrieg ist, kann die Dauer des Verfahrens um einige Monate verkürzt werden. Grundsätzlich kann man somit sagen, dass der Scheidungsablauf recht einfach und rasch verläuft. Ferner ist hier anzumerken, dass die Kosten der einvernehmlichen Scheidung relativ gering ausfallen. Für das Verfahren selbst entsteht eine Gerichtsgebühr für den Scheidungsantrag sowie eine Gebühr für die Verhandlung und den Scheidungsvergleich. Auch belaufen sich die Kosten für einen Anwalt bei einer einvernehmlichen Scheidung wesentlich geringer als bei einem strittigen Scheidungsprozess.

Zum Wohle Ihrer Kinder auf ein schonendes Scheidungsverfahren setzen

Mithilfe der einvernehmlichen Scheidung haben Sie die Chance Ihr Familienleben mit den gemeinsamen Kindern weiter aufrechtzuerhalten. Besonders für Kinder ist ein rücksichtsvolles Vorgehen angemessen, um das Kindeswohl zu wahren. Nehmen Sie sich daher mit Ihrem Ehepartner die Zeit, Ihre Kinder auf schonendem Wege aufzuklären. Dabei sollen sie jedoch keineswegs das Gefühl bekommen ein Elternteil zu „verlieren“.

Sofern nun die Voraussetzungen vorliegen und eine gänzliche Einigung zwischen den Eheleuten besteht, können Sie den gemeinsamen Antrag auf eine einvernehmliche Scheidung stellen. Lassen Sie sich dabei von einem qualifizierten Anwalt Ihres Vertrauens helfen, damit einer kompetenten und kosteneffizienten Trennung nichts mehr im Wege steht! Anwaltfinden.at – das Rechtsportal für Rechtssuchende – hilft Ihnen dabei, schnell und unkompliziert den passenden Scheidungsanwalt in Ihrer Nähe zu suchen und zu beauftragen.

Quelle: Anwaltfinden.at – Das Rechtsportal für Rechtssuchende. Finden Sie schnell und unkompliziert einen spezialisierten Anwalt in Ihrer Nähe.

Aktionswoche: Vergünstigungen in verschiedenen Shops

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Mit der Mitgliedskarte des Vorarlberger Familienverbandes bieten wir unseren Mitgliedern attraktive Angebote und Vergünstigungen. Diese werden ständig überprüft und weiterentwickelt.

Die mit den Partnern vereinbarten Angeboten können in Anspruch genommen werden bei Vorlage der Mitgliedskarte des Vorarlberger Familienverbandes

Wir danken folgenden Firmen und Organisationen für die gewährten Vergünstigungen:

_ Skinfit International GmbH
vom 20. April bis 25. April 2020 erhalten alle Mitglieder/innen auf das reguläre Sortiment einen Rabatt von 15%. Die Legitimation im Shop erfolgt mittels vorzeigen unserer Mitgliedskarte.
Gültig auch im Webshop durch Eingabe des folgenden Codes im Warenkorb: 2KwGG9A77drU

 

 

Femail: Projekt “Partnerschaftliche Rollenaufteilung”

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Femail ist Vorarlbergs Informations- und Servicestelle für Frauen. Die Spezialistinnen bieten für fast alle Lebensbereiche fachkundige Informationen in Einzelberatungen oder Workshops – zu Arbeit und Bildung, Familie und Gesundheit, Absicherung und Integration.

Informationen des Femail

“Gleichstellung von Frauen und Männern hat viel damit zu tun, wie Arbeit (Erwerbsarbeit und Familienarbeit) aufgeteilt wird. Aus den Gesprächen mit Frauen wissen wir: Wenn Frauen im Beruf mehr arbeiten, dann müssen sie in der Familienarbeit Entlastung finden. Die Aufteilung von Sorgearbeit innerhalb der Familie spielt hier eine große Rolle.”

Partnerschaftliche Rollenaufteilung zu unterstützen ist ein Weg, um Gleichstellung zu fördern.

Wenn wir uns dafür einsetzen, dass Frauen vermehrt einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit nachgehen, dann müssen wir die Rahmenbedingungen dafür in den Blick nehmen. Denn eines ist uns klar: Familien entscheiden zwar eigenständig, ABER sie tun das innerhalb einer bestimmten gesetzlichen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umgebung.

Das Projekt „Partnerschaftliche Rollenaufteilung“ wendet sich…

… an Frauen, Männer und Paare, die sich für diese Form des Zusammenlebens und Arbeitens interessieren. femail bietet Unterstützung an!

Start ist eine „Offene Plattform“ bei der wir ein Forum zum Austausch bieten und Fragen was hilfreich sein kann.

Termin: Freitag, 28. Februar 17.00 bis 19.00 Uhr (mit Kinderbetreuung) im femail, Feldkirch. Mehr Informationen finden Sie hier: https://femail.at/events/details/partnerschaftliche-rollenaufteilung-offene-plattform

… an MultiplikatorInnen und Fachkräfte, die mit Familien arbeiten. femail ermöglicht fachlichen Austausch!

Der Workshop „Das Familienpolitische Brettspiel“ verdeutlicht mit einer bestimmten Methode wie politische Maßnahmen auf Entscheidungen innerhalb von Familien zum Thema Arbeit wirken.

Neueste Erkenntnisse aus der Paarforschung werden hier von Dr.in Lisa Yashodhara Haller eingebracht.

Termin: Freitag, 17. April 9:00 bis 15:00 Uhr im femail, Feldkirch.  Detailinformationen gibt es auf unserer Homepage: https://femail.at/events/details/workshop-das-familienpolitische-brettspiel

… an alle, die sich für das Thema interessieren und Wissen aus erster Hand möchten. femail fördert eine wissensbasierte Diskussion!

Im Vortrag „Gegen den Strom – nicht normative Arbeitsaufteilung österreichischer Elternpaare und internationale Vergleichsbeispiele“ greift Dr.in Gerlinde Mauerer von der Uni Wien Fragen auf wie: „Wo stehen wir im Jahr 2020 in Sachen Halbe-Halbe?“ „Warum gehen so wenig Väter in Karenz?“ „Wie wird Familienverantwortung gleichberechtigt aufgeteilt.“ Die Soziologin stützt sich dabei auf ihre Forschungen, in denen sie Motive für Väterkarenz, Möglichkeiten der Umsetzung von Elternkarenz am Arbeitsplatz sowie Bedingungen und individuelle Formen der Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit untersucht.

Termin: Mittwoch, 6. Mai 19.30 Uhr im Montforthaus, Feldkirch. Nähere Infos: https://femail.at/events/details/vortrag-gegen-den-strom

Das Projekt „Partnerschaftliche Rollenaufteilung“ ist beauftragt und gefördert vom Bereich Frauen und Gleichstellung im Amt der Vorarlberger Landesregierung.

Bildquelle: femail

Halbjahresprogramm Femail
Pensionssplitting Kinderbetreuung

Kinderbetreuungsbeihilfe des AMS

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Katholischer Familienverband: Teilzeit ist ein Erfolgsmodell

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Jede zweite Mutter mit zumindest einem Kind über drei Jahren arbeitet in Teilzeit und kann so Beruf und Familie vereinbaren. Der Katholische Familienverband fordert mehr Akzeptanz für Elternteilzeit und die gleiche bessere pensionsrechtliche Bewertung wie für die Altersteilzeit.

Wien, 9. Oktober 2019. „Teilzeitarbeit ist eine Erfolgsgeschichte und bietet die Möglichkeit Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen“, ist Rosina Baumgartner, Generalsekretärin des Katholischen Familienverbandes überzeugt. Als zweifache Mutter ist sie in einer Führungsposition mit 30 Stunden teilzeiterwerbstätig und leitet den Verband auf Bundesebene. „Was wir dringend brauchen, sind eine bessere pensionsrechtliche Bewertung von Teilzeit sowie mehr qualifizierte Teilzeitarbeitsplätze und Aufstiegschancen“ ist Baumgartner überzeugt und sagt: „Was für die Altersteilzeit gilt, muss auch für Elternteilzeit möglich sein.“ Bei der Altersteilzeit werden trotz Reduktion der Arbeitszeit die Beiträge zur Pensionsversicherung in voller Höhe weiterbezahlt. Damit sind mit der Altersteilzeit keine pensionsrechtlichen Nachteile verbunden. „Es kann nicht sein, dass wir für ältere Arbeitnehmer/innen die Altersteilzeit durch die staatliche Übernahme eines Teils der Pensionsbeiträge attraktiv machen, während wir Eltern mit kleinen Kindern die Teilzeit als Falle schlechtreden“, kritisiert Baumgartner. In der Debatte werde oft mit zweierlei Maß gemessen.

Tatsache ist, dass von den Müttern mit Kindern unter sechs Jahren zwei Drittel erwerbstätig sind, davon 80 Prozent in Teilzeit und 20 Prozent in Vollzeit. „Es ist vielfach der Wunsch der Eltern weniger Stunden außer Haus zu arbeiten und dafür eine bessere Work-Life-Family-Balance zu haben“, weiß Baumgartner aus eigener Erfahrung. Unser Rechtsanspruch auf Elternteilzeit ist auch international ein Leuchtturmprojekt: „Gestern hatten wir ein Fernsehteam aus Tschechien da, dass zwei unserer in Teilzeit arbeitenden Mütter über ihre Erfahrungen befragte“, berichtet Baumgartner und appelliert an Wirtschaft und Politik: „Teilzeitarbeit darf nicht zur Falle, sondern soll zur Chance werden – gerade in Zeiten der Digitalisierung und Automatisierung sollten wir die Arbeit neu denken“, so Baumgartner.

Quelle: Mag. Julia Standfest, Katholischer Familienverband Österreichs